Vulkanurlaub
Urlaub in der Nachbarschaft von Vulkanen, Reisen zu den Vulkanen dieser Erde! Ein "Muss" für jeden der sich für die Entstehung unserer Erde und für Geologie interessiert oder auch für jeden der ein wenig Abenteuerlust in sich verspürt und Nervenkitzel aushalten kann. Wer denkt beim Wort Vulkan nicht an Abenteuer und Gefahren? Wer denkt nicht an Pompeji, eine Stadt die in wenigen Minuten auslöscht wurde? Aber auch wenn ein Vulkan nicht gerade aktiv ist, ist Vulkan-Urlaub sehr spannend. In den Regionen rund um ehemalige Vulkane ist viel über unsere Mutter Erde und seine Entstehung und Entwicklung zu lernen.Oft ist dies auf Inseln besonders gut zu beobachten. Wenn ein Vulkanausbruch vor Jahrhunderten alles Leben ausgelöscht hat, dann entwickelte sich neues Leben nur langsam, schließlich musste die Tier- und Pflanzenwelt den Weg über den Ozean nehmen. Dies ist zum Beispiel gut auf der Insel Lanzarote, der kargsten der kanarischen Inseln, zu beobachten.
Vulkane - schlummernde Energie. Unter der Oberfläche ist es noch sehr heiß
Aber die Vulkanlandschaft auf Lanzarote bringt auch eine Vorstellung davon wie sich die Pflanzenwelt entwickelt hat, wie sie langsam die feste Erde erobert hat. Zuerst mit einfachen Lebensformen wie Flechten und Moosen und später mit Gräsern, Büschen, Blütenpflanzen und Bäumen. Auch die Tierwelt hat in der Vergangenheit schrittweise
die Erde erobert, so wie sie auch heute noch Regionen, die von Lava- und Vulkanasche zerstört wurden, neu besiedelt. Auf Lanzarote, wo vor 280 Jahren auf einem Viertel der Inselfläche alles Leben ausgelöscht wurde, will man diesen Zustand wissenschaftlich beobachten, deshalb soll dort verhindert werden, dass Samen vom Festland durch den Menschen eingeschleppt werden und das Besiedeln mit neuen Pflanzen beschleunigt wird.
Lanzarote - Vulkanlandschaft mit Flechten, Moosen, Gräsern und einem Busch
Außerdem läuft dieser Prozess auf Lanzarote besonders langsam ab, da es hier nur wenig regnet, was dazu führt, dass nur besonders robuste Arten eine Chance haben. Aber auf der ganzen Welt gibt es Vulkane. Die Gebiete rings um die meisten Vulkan der Erde wurden trotz aller Gefahr schon früh von Menschen besiedelt, weil die an Mineralien reichen Böden besonders fruchtbar sind. Oft findet sich hier auch heute noch eine interessante Kultur- und Naturlandschaft, die zum Urlauben aller Art einlädt, zum Beispiel zu Wander-, Mountainbike- oder Reiturlaub. Auch für Wellnessurlaube eignen diese Regionen hervorragend, schließlich liefert die Natur/der Vulkan jede Menge Produkte, die hervorragend für Wellnessanwendungen geeignet sind.
Die meisten Besucher wollen in ihrem Vulkanurlaub allerdings einen Vulkan besteigen und in einen echten Vulkankrater blicken. Während das beim Ätna, dank Straßen, die bis in die Nähe des Gipfels führen, recht einfach ist, müssen Besucher bei anderen Vulkanen viel Mühen und Schweiß aufwenden, um den Gipfel zu erreichen. Das bekannteste Beispiel ist vielleicht der Kilimandscharo, der erloschene Vulkan, den jedes Jahr bis zu 25.000 Menschen in einer anstrengenden fünf bis sieben Tage dauernden Bergwanderung zu erklimmen versuchen. Allerdings erreicht nur die Hälfte der Bergsteiger den Gipfel von 5.895 Metern, da die dünnen Luft und die Anstrengungen doch zu groß sind. Auch in Asien und Amerika finden sich viele Vulkane, die für Bergtouren geeignet sind. Wem dies zu anstrengend ist, der kann sich in Italien, auf Lanzarote oder auch auf Island über Vulkane informieren, in diesen Ländern werden Urlauber umfassend über Vulkane, Vulkanismus, Geologie und Erdgeschichte in modernen Besucherzentren informiert.
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